Online-Gottesdienst zum Weltgebetstag

Worauf bauen wir?

Die ökumenischen Arbeitsgruppe aus Schwandorf lädt sie herzlich zum Weltgebetstag 2021 aus Vanuatu ein. Dieses Jahr sicher etwas anders als gewohnt, wollen wir diesen Gottesdienst gemeinsam digital feiern - getrennt und doch verbunden - aus der Oberpfalz bis in den Südpazifik. Herzlich willkommen! 

Den Gottesdienst der Kirchengemeinde Schwandorf mit Predigt von Pfarrerin Stöhr können Sie hier online sehen.
Klicken Sie dazu bitte auf das Bild.

WGT

Verehrte Leser, Leserin,

 

ich bin hier Pfarrverweserin der Auferstehungskirche klar, an Estomihi, wie es immer war.Christine Stöhr
Im Fasching ist es guter Brauch, dass die Närrin tritt dort auf.
Ihre Aufgab’ ist zudem, Dinge auf den Kopf zu drehn.
Jesus hat das oft getan, hat für die Welt ’nen andern Plan.
Den Kleinen, Schwachen hilft er auf, Leid und Gefahr nimmt er in Kauf.
Erzählt von Gott, der gnädig ist und keinen Menschen je vergisst.
Was er in seinem Leben tat war nicht das, was erwartet ward.
Schon die Geburt in einem Stall – Kopfschütteln reichlich überall.
Der Gottessohn hat keinen Thron doch Lebensfreude manchmal schon.
Hochzeit zu Kanaa feiert er, doch leider war der Wein schnell leer.
Das Wasser wird zu Wein gemacht, damit man fröhlich weiterlacht.
Das Leben ist sein höchstes Gut und darum macht er laufend Mut
den Armen, Kranken, Sünderinnen, sich doch ins Leben einzubringen.
Das Recht hat jeder gut zu leben und darum war es auch sein Streben
zu kämpfen für Gerechtigkeit durch Worte und Barmherzigkeit.
Die Seligpreisung – Hand aufs Herz –die klingt doch wie kein schlechter Scherz.
Den underdogs das Himmelreich und dafür streiten, aber gleich.
Um Jesus Christus zu versteh’n, muss man ein Wörtchen ganz klar seh’n:
Als Motor seines Handelns bliebe am Ende einfach nur die Liebe.
Und konsequent bis in den Tod nahm er auf sich unsre Not.
Im Vertrau’n auf JHWH eben erstand er frei zu neuem Leben.
Dafür, liebe Christeng’mein sollten wir doch Zeugen sein.
Seit dreizehn Jahr’n in Landshut Nord – ja dort war mein Predigtort,
wollte ich das weitergeben und die gute Nachricht leben.
Nun geht es für mich von hinnen, um mich dorten einzubringen,
wo die Flieger rauf und runter, starten, landen, fröhlich, munter.
Jedenfalls wenn irgendwann, man mal wieder fliegen kann.
In Hallbergmoos kann man mir winken oder einen Kaffee trinken.
Danke für alles lasst euch sagen und dann auch neue Schritte wagen.
Ich wünsch’ euch allen Gottes Gnade und find’ den Abschied wirklich schade.
Die Zukunft auf all uns’ren Wegen woll’n wir in Gottes Hände legen.

Auf Wiedersehen!

Ihre



Kurz-Gottesdienste in der Auferstehungskirche

Obwohl das Infektionsgeschehen immer noch besorgniserregend ist, hat der Kirchenvorstand sich dafür ausgesprochen, wieder Gottesdienste zu feiern. Dadurch soll dem Aspekt Rechnung getragen werden, dass soziale Kontakte lebenswichtig sind und Gottesdienste eine stärkende und ermutigende Ressource darstellen. Allerdings wird die Dauer, in der wir gemeinsam feiern, verkürzt, um das Risiko einer Ansteckung möglichst gering zu halten. Zur gewohnten Gottesdienstzeit, Sonntag um 10 Uhr, finden die etwa 30minütigen Gottesdienste statt. Ein Hygienekonzept liegt vor. Das Einhalten der Abstände und das Tragen eines Mund- Nase- Schutzes, besser noch einer FFP2- Maske ist vorgeschrieben.

Abschied

Liebe Gemeinde,
meine Zeit in der Auferstehungskirchengemeinde geht zu Ende.
Als 
ich im März 2007 auf die Stelle in Altdorf kam, wurde ich erst einmal ordiniert, um dann Pfarrerin in den ersten Amtsjahren zu sein und Erfahrungen zu sammeln. Die gab es reichlich und in den verschiedensten Bereichen. In der Kirche, in der Schule, auf dem Friedhof, in Gremien und Kreisen, in Privatwohnungen, in Gemeindehäusern und auf der Straße, natürlich auch am Schreibtisch, sogar im Radio und neuerdings ein bisschen online.
Im Sommer 2011 
habe ich die Stelle der geschäftsführenden Pfarrerin von meinem geschätzten Kollegen Achim Höring übernommen (der übrigens kehrt in diesen Tagen aus Costa Rica zurück und übernimmt die Pfarrstelle in Nittenau). In den 13 Jahren ist viel passiert. Meine Söhne wurden erwachsen und meine Tochter geboren.
Die Auferstehungskirchengemeinde war unser zu Hause. Die Gebäude, die Räume, aber natürlich vor allem die Menschen. Da sind die, die haupt- oder nebenamtlich hier ihren Dienst tun. Von der Pfarramtssekretärin und dem Verwaltungsmitarbeiter über die Hausmeister- und Mesnersleute – die gewesenen und die aktuellen, die Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker, die Reinigungskräfte. Da sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und MitarbeiterMit drei Kirchenvorständen hatte ich zu tun und ich habe den Eindruck, es war immer ein unkompliziertes, sehr freundschaftliches und kons
truktives Miteinander. Das ehrenamtliche Engagement auf allen Ebenen weiß ich sehr zu schätzen. Es trägt eine Gemeinde und gibt ihr ihr Gesicht. Mir ist aufgefallen, dass sich auch viele derjenigen Gemeindeglieder, die nicht sonntäglich in den Got- tesdienst kommen oder in einer der Gemeindegruppen aktiv sind, mit der Auferstehungskirche sehr verbunden fühlen.
Zusammen haben wir schöne 
Anlässe gefeiert wie Taufen, Trauungen und Konfirmation. Gemeinsam sind wir durch schwere Zeiten gegangen, wie Trennungen, Trauer, Krankheit oder auch Asylverfahren. Jubiläen gab es zu begehen, neue Räume einzuweihen. Ich bin sehr dankbar, das alles erlebt haben zu dürfen.
Im pfarramtlichen Dienst ist vorgesehen, nach 10 bis 15 Jahren den Einsatzort zu wechseln. Und nun war die Stelle der Flughafenseelsorge am Flughafen München ausgeschrieben, die mich schon lange interessiert hat. Ich habe mich beworben und jetzt wurde mir die Stelle übertragen. Am 1. April werde ich den Dienst dort antreten und kann ein ganz neues Arbeitsfeld kennen lernen.
Die Verabschiedung in der Aufer
stehungskirche findet am 28.03. um 10 Uhr statt. Und weil ich gerne versöhnt und im Frieden gehe und weiß, dass ich aus Gnade lebe, lade ich dazu ein, am Vorabend um 17 Uhr gemeinsam Beichte und Abendmahl zu feiern.

Mir bleibt, mich herzlich bei Ihnen zu bedanken für alles, was ich an diesem Ort hier erfahren und erleben durfte.

Gott befohlen und auf Wiedersehen! Ihre
Christine Stöhr

Liebe Gemeinde,

Pfarrerin Umbreit
ab März werde ich die 2. Pfarrstelle der Gemeinde 
Auferstehungskirche, also die Pfarrstelle am Haus der Begegnung, antreten – oder eigentlich schon einen Tag früher: Meine Einführung wird am 28. Februar in der Auferstehungskirche stattfinden. Sie wird auch gleichzeitig meine Ordination sein, denn ich komme frisch aus meinem Vikariat in der Maxfelder Gemeinde in Nürnberg.
Zweieinhalb Jahre war ich dort an der Reformations-Gedächtnis-Kirche eingesetzt. Mit dem Umzug nach Landshut kehre ich nun wieder in südlichere Gefilde zurück und komme damit meiner Heimat näher – aufgewachsen bin ich nämlich südwestlich von München im Dekanat Fürstenfeldbruck. Während Schul- und Studienzeit habe ich viele Orte und Kulturen kennenlernen dürfen und neben Potsdam, München, Tübingen, Schweden und Neuendettelsau auch in Japan, Schweden, England und Amerika gelebt und gelernt. Aus England habe ich denn auch meinen Mann mitgebracht, mit dem zusammen ich nun in die schöne Landshuter Gegend komme.
Ich freue mich sehr darauf, Ihre – und bald unsere – Gemeinde kennenzulernen und gemeinsam mit Ihnen zu gestalten.

Es grüßt Sie Ihre
Solveig Umbreit

Heilig Abend ganz anders als sonst

Schon lange war klar, dass in diesem Jahr an Heilig Abend nicht wie sonst fünf voll besetzte Gottesdienste in der Auferstehungskirche und im Haus der Begegnung werden stattfinden können. Was aber dann? Heilig Abend auf dem Kirchhof. Aber wie? Anita Polachowski hatte die Idee, einen Stall vor der Kirche zu errichten und ihn mit einer Krippe auszustatten. Schnell fand sich im Kirchenvorstand eine „Stall-AG“ zusammen, die das Vorhaben plante. Eine glückliche Fügung war, dass ganz genau passende Krippenfiguren erworben werden konnten. Mit großem Einsatz und viel Freude bei der Arbeit konnte dann am vierten Adventswochenende der Stall errichtet werden.

Weihnachten Aufestehungskirche Stall
Mit viel Liebe und unschlagbarer Kreativität gestalteten die Mesnersleute den Kirchhof an Heilig Abend.

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